Was ist ein Treuhandfonds?
Ein Treuhandfonds ist ein aus dem Vermögen des Errichters ausgegliederter Vermögensbestand, der keine Rechtspersönlichkeit besitzt, sondern von einem Treuhänder verwaltet wird. Der Fonds kann zum Zweck der Vermögensverwaltung für bestimmte Begünstigte (beispielsweise Familienangehörige) oder zur Erreichung eines bestimmten Zwecks errichtet werden.
Die gesetzlichen Bestimmungen sind in den §§ 1448–1474 des Bürgerlichen Gesetzbuchs enthalten und ermöglichen die Errichtung sowohlprivater, als auch gemeinnütziger Treuhandfonds.
Für wen ist ein Treuhandfonds geeignet?- Familien, die den Familienbesitz sichern möchten, und die die generationsübergreifende Übertragung planen.
- Unternehmer, die ihr Unternehmen vor Risiken schützen und die Eigentümerstrukturen optimieren.
- Anleger ,die Treuhandfonds zur Verwaltung ihres Anlagevermögens nutzen.
- Philanthropen, die gemeinnützige Treuhandfonds gründen.
Vorteile eines Treuhandfonds- Schutz des Vermögens vor Gläubigern, Scheidung, Zwangsvollstreckung oder unberechenbaren Erben.
- Wahrung der Vertraulichkeit – Fonds bieten ein hohes Maß an Privatsphäre.
- Flexible Verwaltung – Der Gründer legt die Bedingungen für die Verwaltung und Nutzung des Vermögens fest.
- Generationenübergreifende Kontinuität– die Möglichkeit einer reibungslosen Vermögensübergabe innerhalb der Familie.
- Steuervorteile - Durch die richtige Gestaltung lässt sich die Steuerlast optimieren.